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Hinter Nackenschmerzen kann auch Migräne stecken

Eine Migräne-Erkrankung ruft nicht immer nur Kopfschmerzen hervor. Die Schmerzen können auch woanders auftreten. Nervenärzte erklären, wann ein Besuch beim Arzt angebracht ist.
Für Nackenschmerzen kann auch eine Migräne verantwortlich sein. Treten die Symptome häufig auf, sollte ein Arzt sie abklären. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa Für Nackenschmerzen kann auch eine Migräne verantwortlich sein. Treten die Symptome häufig auf, sollte ein Arzt sie abklären. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa
Krefeld. 

Bei Migräne denken die meisten Menschen an Kopfschmerzen - sie kann aber auch Schmerzen im Nacken, in den Augen oder den Zähnen verursachen. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) hin.

Wer häufig solche Symptome hat und diese keiner anderen Ursache zuschreiben kann, sollte zum Arzt gehen. Einfach Schmerztabletten zu nehmen, sei hingegen keine gute Idee - die Schmerzen können dadurch chronisch werden, warnen die Neurologen .

Dass Migräne bis in den Nacken ziehen kann, hängt mit dem großen Hinterhauptsnerv zusammen. Dieser verläuft am Hinterkopf bis in den Nacken hinab. Im Gehirn treffen seine Ausläufer mit denen des Trigeminusnervs zusammen. Dieser wiederum wird verstärkt aktiviert, wenn jemand einen Migräneanfall hat.

In Deutschland haben Schätzungen zufolge 12 bis 14 Prozent der Frauen und 6 bis 8 Prozent der Männer Migräne. Die chronische Erkrankung ist nicht heilbar, lässt sich aber behandeln.

(dpa)
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