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Krebspatienten sollten vor Bestrahlung zum Ernährungsberater

Eine Bestrahlung ist für Krebspatienten eine große körperliche Belastung. Häufig sind Magenprobleme die Folge. Damit es nicht zu einer Unterversorgung kommt, sollten Betroffene gemeinsam mit einem Fachmann vorher ihre Ernährung umstellen.
Viele Krebspatienten leiden nach einer Bestrahlung unter Übelkeit und Erbrechen. Daher ist es wichtig, dass sie auf eine nährstoffreiche Ernährung achten. Foto: Matthias Hiekel/dpa Viele Krebspatienten leiden nach einer Bestrahlung unter Übelkeit und Erbrechen. Daher ist es wichtig, dass sie auf eine nährstoffreiche Ernährung achten.
Berlin. 

Müssen Krebspatienten nach der Operation noch bestrahlt werden, schlägt ihnen das häufig auf den Magen. Viele haben mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen.

Krebspatienten sollten daher möglichst nicht schon unterernährt in eine solche Therapie hineingehen, betont die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie. Gerade bei Patienten mit Tumoren im Magen, Darm, Kopf oder Hals komme das häufig vor. Denn sie haben meist zusätzlich Verdauungsprobleme oder Schluckbeschwerden. Die Strahlenmediziner raten ihren Patienten daher, rechtzeitig zu einem Ernährungsberater zu gehen.

Die eine richtige Krebs-Diät gibt es zwar nicht. Man kann sich von einem Experten aber zum Beispiel zeigen lassen, wie man Gerichte kocht, die besonders viele Nährstoffe enthalten. So reichen kleine Portionen, um den Bedarf zu decken. Die gewählten Lebensmittel sollten zudem leicht verdaulich sein. Zucker und scharfe Gewürze gilt es in der Regel zu vermeiden.

Wie genau die richtige Ernährung aussieht, ist aber von Patient zu Patient verschieden, erklären die Strahlenmediziner. Es kommt beispielsweise darauf an, wo der Tumor sitzt und in welchem Stadium sich die Erkrankung gerade befindet.

(dpa)
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