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Nach Ausbruch der Vogelgrippe: Vögel nicht anfassen

Vogeschützer sind in großer Sorge. Der H5N8-Erreger macht sich hierzulande breit. Doch Grund zur Panik besteht nicht. Trotzdem sollte man die Finger von wild lebenden Vögeln lassen.
Wie gefährlich das Füttern von wilden Vögeln sein kein, ist nicht jedem bewusst. Foto: Julian Stratenschulte Wie gefährlich das Füttern von wilden Vögeln sein kein, ist nicht jedem bewusst. Foto: Julian Stratenschulte
Berlin. 

Angesichts der aktuellen Fälle von Vogelgrippe sollten Spaziergänger keine toten Vögel berühren oder einsammeln. Stattdessen sei es sinnvoll, das zuständige Veterinäramt nach einem Fund zu informieren, rät der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg.

Auch auf die Fütterung von Wasservögeln sollten sie verzichten. Wer Kontakt zu einem möglicherweise infiziertem Tier oder dessen Kot hat, wäscht sich danach am besten gründlich die Hände. Eine gute Idee ist es außerdem, die Schuhe zu reinigen, da diese womöglich ebenfalls Kontakt zum Tier gehabt haben. Auf keinen Fall sollten Betroffene danach Geflügelhaltungen betreten.

In den aktuellen Fällen wurde das Virus H5N8 nachgewiesen. Der Erreger ist für Geflügel hochansteckend, bislang sind weltweit aber keine Erkrankungsfälle bei Menschen bekannt. Die Verbraucherzentrale (VZ) Sachsen betont daher, dass die Martinsgans ganz entspannt gegessen werden kann.

„Ganz unabhängig von diesem Krankheitsausbruch gilt, dass Geflügelfleisch grundsätzlich aus hygienischer Sicht sorgsam zu behandeln ist”, erklärt Birgit Brendel von der VZ in einer Mitteilung. Das heißt etwa: Geflügelfleisch sollte immer gründlich durchgaren.

(dpa)
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