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Online-Fitnessstudios erst einmal im Probeabo testen

Keine Anfahrt, keine fremden Blicke, und das private Badezimmer ist auch gleich nebenan - ein Workout in den eigenen vier Wänden bietet einige Vorteile. Daher sind auch Online-Fitnessstudios sehr verlockend. Verbraucherschützer raten aber zur Vorsicht.
Wer lieber zu Hause trainiert, kann dafür die Hilfe eines Online-Fitnessstudios nutzen. Verbraucherschützer raten zu einem kostenlosen Probeabo. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Wer lieber zu Hause trainiert, kann dafür die Hilfe eines Online-Fitnessstudios nutzen. Verbraucherschützer raten zu einem kostenlosen Probeabo.
Potsdam. 

Fit werden, ohne die Wohnung zu verlassen - das klingt verlockend. Doch bevor Interessierte einen Vertrag bei einem Online-Fitnessstudio abschließen, sollten sie erst einmal ein Angebot mit einer kostenlosen Probezeit testen, empfiehlt die Verbraucherzentrale Brandenburg.

Will man danach weitermachen, sei es ratsam, einen monatlich kündbaren Vertrag abzuschließen. Denn manche Anbieter behielten sich vor, jederzeit die Preise zu erhöhen oder keine Haftung für mögliche Fehler im Angebot zu übernehmen, warnen die Verbraucherschützer. Sie haben sich die Geschäftsbedingungen von zehn Anbietern angeschaut.

Kunden sollten diese genau prüfen und auf die Kündigungsfrist, die Zahlungsarten, die Haftung bei technischen Fehlern und das Widerrufsrecht achten.

Zwar sei die Möglichkeit, vergleichsweise billig, orts- und zeitunabhängig zu trainieren, an sich nichts Schlechtes. Doch für die Verbraucher gibt es nach Ansicht der Verbraucherschützer bei Online-Fitnessstudios neben den Geschäftsbedingungen weitere Risiken. So stehe den Kunden etwa kein Trainer zur Seite, der die Übungen überwachen und gegebenenfalls korrigieren kann.

(dpa)
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