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Rauch in Shisha-Bars schädlich für Gäste und Mitarbeiter

Gerade in Großstädten gibt es immer mehr Bars mit einem großen Angebot an Wasserpfeifen. Der kühle, süße Genuss gefährdet allerdings nicht nur Konsumenten. Kohlenmonoxid entsteht durch die brennende Kohle und ist in geschlossenen Räumen für alle Anwesenden eine Gefahr.
Glühende Shisha-Kohle verursacht einen gesundheitsschädlichen Ausstoß an Kohlenmonoxid. Foto: Soeren Stache/dpa Glühende Shisha-Kohle verursacht einen gesundheitsschädlichen Ausstoß an Kohlenmonoxid.
Mannheim. 

Shisha-Bars brauchen eine leistungsstarke Lüftungsanlage. Sonst kann der Rauch der Wasserpfeifen gefährlich werden, warnt die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN).

Betroffen sind nicht nur Mitarbeiter der Bars, sondern auch die Gäste - selbst dann, wenn sie nicht selbst an der Shisha ziehen. Denn die glühenden Kohlen der Wasserpfeifen erzeugen Kohlenmonoxid. Das ist zwar geruchlos, in geschlossenen Räumen aber hochgiftig - es drohen Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und sogar Atemlähmung.

Laut BGN reicht es deshalb nicht, Shisha-Bars nur über offene Fenster und Türen zu entlüften. Nötig ist eine leistungsfähige Lüftungsanlage, die pro Stunde und brennender Wasserpfeife mindestens 130 Kubikmeter Luft nach außen bewegt. Ob eine Bar eine solche Anlage hat, können Laien allerdings nicht erkennen - es bleibt nur nachfragen.

(dpa)
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