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Zu wenig Sauerstoff: Rückenlage im Schlaf begünstigt Atemaussetzer

Manche schlafen auf dem Bauch, die anderen auf dem Rücken. Die zweite Variante birgt jedoch Gefahren. Wer nicht aufpasst, riskiert unter anderem Bluthochdruck oder einen Schlaganfall.
Wer auf der Seite schläft, vermeidet Atemaussetzer. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa Wer auf der Seite schläft, vermeidet Atemaussetzer. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Berlin. 

Wenn jemand nachts nicht nur schnarcht, sondern auch Atemaussetzer hat, sollte er einen Arzt aufsuchen. Denn unter Umständen wird der Körper dann sekundenlang unzureichend mit Sauerstoff versorgt.

Für den Körper bedeuten die Aussetzer Stress: Das Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall kann steigen. Das berichtet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in ihrer Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte” (Ausgabe 1. Juni 2017).

Das Problem: Oft merken Betroffene die Aussetzer nicht und schlafen einfach weiter. Geweckt wird allenfalls der Partner - durch lautes, tiefes Atmen und Schnarchen. Anzeichen können Kopfschmerzen und ein trockner Rachen nach dem Aufstehen sowie Tagesschläfrigkeit sein.

Dagegen helfen unter anderem spezielle Westen, die verhindern, dass der Schlafende auf dem Rücken liegt. Denn das begünstigt die Atemaussetzer, informiert die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in dem Bericht. Auch spezielle Atemmasken können Abhilfe schaffen, wenn man sie nachts durchgehend trägt. Denn sie erzeugen einen leichten Unterdruck und pumpen so Umgebungsluft in die Atemwege.

(dpa)
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