E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 27°C

Saisonale Depression trifft häufig junge Menschen

Regnerisch, dunkel, trüb: Vielen Menschen schlägt das aufs Gemüt. Foto: Daniel Karmann Regnerisch, dunkel, trüb: Vielen Menschen schlägt das aufs Gemüt. Foto: Daniel Karmann
Berlin. 

Vom Winterblues spricht man schnell, wenn einem Lichtmangel und Kälte aufs Gemüt schlagen. Doch die dunkle Jahreszeit kann tatsächlich eine saisonale Depression hervorrufen. Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung leiden darunter - oft Jüngere und Frauen.

Die saisonale Depression (SAD, Seasonal Affective Disorder) trifft häufig junge Menschen - und häufiger Frauen als Männer. Schätzungen zufolge leiden rund 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung unter der saisonalen Depression. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin hin. Typische Symptome sind Energielosigkeit, depressive Stimmung, Müdigkeit während des Tages, Gewichtszunahme und Heißhunger. Eine echte Depression hingegen mache sich oft durch Appetit- und Schlaflosigkeit bemerkbar, so die DGPPN.

Die saisonale Depression beginnt in der Regel im Herbst oder Winter, im Frühjahr klingen die Symptome meist wieder ab. Die Diagnose SAD wird erst gestellt, wenn das jahreszeitliche Muster über mindestens zwei Jahre besteht und keine anderen depressiven Episoden auftreten. Behandeln lässt sich die saisonale Depression mit UV-Licht und einer bestimmten Gruppe von Antidepressiva, den sogenannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern.

Wer sich selten draußen aufhält, hat ein höheres Risiko, eine saisonale Depression zu bekommen. Denn so bekommt man weniger UV-Licht ab. Täglich eine Stunde Tageslicht kann das Risiko mindern.

Zur Startseite Mehr aus Gesundheit

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen