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Schluckstörungen kommen im Alter häufig vor

Schluckstörungen können sehr unangenehm für den Betroffenen aber auch für sein Gegenüber sein. Als Symptome können ein regelmäßiger Kloß im Hals, ständiges Husten oder sehr viel Speichel auftreten. Besonders ältere Menschen erkranken häufig.
Im Alter arbeiten die Hals- und Mundmuskeln nicht mehr so koordiniert wie wie in jungen Jahren. Daher kann es leicht zu Schluckstörungen kommen. Foto: Britta Pedersen/dpa Im Alter arbeiten die Hals- und Mundmuskeln nicht mehr so koordiniert wie wie in jungen Jahren. Daher kann es leicht zu Schluckstörungen kommen.
Königstein. 

Manche Menschen spüren ständig einen Kloß im Hals, andere verschlucken sich häufig. Im Alter ist das nicht ungewöhnlich, wie die Zeitschrift „Naturarzt” erklärt.

Am Schlucken sind mehrere Muskeln beteiligt, die zusammenspielen müssen. Mit der Zeit arbeiten sie nicht mehr so koordiniert wie in jungen Jahren.

Jeder Fünfte über 70 Jahren hat deshalb Probleme mit dem Schlucken. Unter den Menschen, die älter als 75 Jahre sind, betrifft es sogar fast die Hälfte. Manchmal verstärken Medikamente das Problem. Antidepressiva und Immunsuppressiva etwa können die Schleimhäute beeinflussen.

Auch Jüngere haben gelegentlich mit Schluckstörungen zu kämpfen. Dann steckt allerdings meist eine Erkrankung dahinter: Typisch sind Entzündungen im Mund- und Rauchenraum oder Kehlkopf sowie Schilddrüsen- und Stoffwechselerkrankungen.

Manchmal hat die Dysphagie - wie die Schluckstörung in der Fachsprache heißt - auch eine psychosomatische Ursache. Nur in seltenen Fällen gehen die Beschwerden auf einen Tumor zurück. Wer Probleme mit dem Schlucken hat, ständig hustet, sehr viel Speichel produziert oder bereits heruntergeschluckte Nahrung wieder hochwürgt, sollte die Ursache bei einem Facharzt für HNO abklären lassen.

(dpa)
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