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Sekundenentspannung hält die Konzentration aufrecht

Pausen sind wichtig, wenn man viel Denkarbeit am Stück vollbringen muss. Wer für längere Unterbrechungen keine Zeit hat, kann es mit Sekundenentspannung probieren. Doch wie geht das?
Wer viel arbeitet und lernt, sollte zwischendurch regelmäßig Pausen machen - auch wenn sie nur kurz sind. Foto: Jens Kalaene/dpa Wer viel arbeitet und lernt, sollte zwischendurch regelmäßig Pausen machen - auch wenn sie nur kurz sind.
Düsseldorf. 

Egal ob im Job, im Studium oder privat: Wer viel Denkleistung vollbringen muss, braucht Pausen. „Ein Erwachsener kann sich mit Anstrengung 90 Minuten am Stück konzentrieren”, erklärt Margit Ahrens vom Bundesverband Gedächtnistraining.

Danach nimmt sich der Kopf eine Auszeit, ob man will oder nicht. Muss sich jemand weiterhin konzentrieren, hilft eine Sekundenentspannung, sagt die Gedächtnistrainerin.

„Man kann zum Beispiel aufstehen und im Treppenhaus ein Stockwerk rauf und wieder runter gehen”, empfiehlt sie. Auch das Fenster zu öffnen und drei Mal tief durchzuatmen bringt schon eine kurze Entspannung.

Ahrens rät auch zu einer kleinen Übung auf dem Schreibtischstuhl: mit beiden Händen unter den Sitz greifen, den Körper in den Stuhl drücken und den Sitz dabei nach oben ziehen. „Auf die Anspannung folgt automatisch eine Entspannung.” Außerdem werden die Muskeln dabei aktiviert, so dass der Körper besser mit Sauerstoff versorgt wird.

(dpa)
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