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So erkennt man gute Pflegeberatung

Die Einsicht, dass ein Mensch pflegebedürftig wird, kann schnell belastend werden. Daher ist es sinnvoll, sich kostenlos beraten zu lassen. Für die Qualität der Konsultation kommt es nun eine neue Checkliste.
Bei der Frage nach den besten Maßnahmen für pflegebedürftige Menschen kommt es auf eine gute Pflegeberatung an. Foto: Patrick Pleul dpa/lbn Bei der Frage nach den besten Maßnahmen für pflegebedürftige Menschen kommt es auf eine gute Pflegeberatung an. Foto: Patrick Pleul dpa/lbn
Berlin. 

Wird jemand pflegebedürftig, ist das mit vielen Fragen verbunden. Betroffene und ihre Angehörigen haben deshalb Anspruch auf eine kostenlose Pflegeberatung.

Die kostenlose Pflegeberatung sollte möglichst schnell stattfinden können, erklärt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in einer neuen Checkliste für eine gute Pflegeberatung. Mehr als 48 Stunden sollten Ratsuchende demnach nicht warten müssen.

Im Gespräch informiert der Berater zu möglichen Unterstützungsangeboten und begleitet den Ratsuchenden bei der Umsetzung. Dessen Selbstbestimmtheit steht dabei im Mittelpunkt - der Berater hält seine eigene Meinung zurück und hilft im Interesse des Pflegebedürftigen. Wichtig sei auch, dass der Berater eine Art Hilfe zur Selbsthilfe gibt - den Ratsuchenden also darin unterstützt, die Organisation der Pflege wenn möglich selbst in die Hand zu nehmen.

Entspricht die Beratung nicht den Erwartungen, sollte man den Berater darauf ansprechen, rät das ZQP. Letztlich hat jeder auch das Recht, den Berater zu wechseln. Wer auf der Suche nach einer Beratungsstelle ist, kann auf eine Datenbank des ZQP zurückgreifen. Das Zentrum hat rund 4500 nicht-kommerzielle Angebote herausgesucht. Durch Eingabe der Postleitzahl findet man Berater in der Nähe seines Wohnortes.

(dpa)
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