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So kurbelt man den Kalorienverbrauch im Alltag an

Fahrrad statt Auto, Treppe statt Aufzug: Kleine Veränderungen im Alltag führen zu einem deutlich höheren Kalorienverbrauch im Körper. Aber welche Bewegungen sind besonders effektiv - und wovon hängt der Kalorienverbrauch eigentlich ab?
Wer sein Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit die Treppen heraufträgt, verbrennt doppelt Kalorien. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Wer sein Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit die Treppen heraufträgt, verbrennt doppelt Kalorien. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Saarbrücken. 

Wer seine Gewohnheiten ein wenig umstellt, kann im Alltag viele Kalorien verbrauchen. Treppenlaufen statt den Fahrstuhl zu nehmen ist besonders effektiv: Dabei verbrennt der Körper pro Minute im Schnitt ungefähr 18 Kalorien.

Damit ist der Energieumsatz beim Treppensteigen vergleichsweise deutlich höher als bei einer lockeren Laufrunde. „Der Körper verbraucht besonders viele Kalorien, wenn er große Muskelgruppen beansprucht”, erklärt Aline Emanuel von der Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG). Das seien zum Beispiel die Bein-, Rücken und Gesäßmuskulatur.

Auch durch Aktivitäten im Haushalt verbrennt der Körper einige Kalorien: Beim Putzen etwa 4, beim Kochen und Bügeln circa 3 pro Minute. Wer auf der Couch liegt, verbrennt dagegen in der gleichen Zeit nur circa 1 Kalorie.

Grundsätzlich sollte man deshalb alle Gelegenheiten im Alltag nutzen, um sich zu bewegen, rät Emanuel. Das gelte auch für den Weg zur Arbeit. Wer gemütlich mit 15 km/h Fahrrad fährt, verbraucht 6 Kalorien pro Minute. Bei Fußgängern sind es etwa 3 Kalorien.

Die Werte orientieren sich jeweils an einer 70 Kilogramm schweren Person und sind bei jedem Mensch unterschiedlich. Wer trainiert ist, also große Muskeln hat, verbraucht bei Beanspruchung mehr Kalorien. Unabhängig von der Bewegung ist der Kalorienumsatz höher, je jünger und schwerer ein Mensch ist.

Zur Erhebung der Werte wird der Atemgasaustausch bei einer Bewegung gemessen. Dabei vergleichen die Experten den Sauerstoffverbrauch mit dem Ausstoß von Kohlenstoffdioxid. Als Berechnungsgrundlage entsteht der Kalorienverbrauch pro Kilogramm Körpergewicht und Stunde.

(dpa)
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