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Tourenbike oder Rennrad: Welches Modell passt zu mir?

Jeder Radfahrer hat bestimmte Vorlieben: Der eine fährt gern auf der Landstraße, der andere lieber durch den Wald. Auch bei Geschwindigkeit und Komfort stellt jeder unterschiedliche Ansprüche. Das macht es manchmal schwer, das richtige Rad zu finden.
Mit dem Rennrad ist man schnell unterwegs - vorausgesetzt die Strecke ist dafür geeignet. Foto: Arno Burgi/dpa Mit dem Rennrad ist man schnell unterwegs - vorausgesetzt die Strecke ist dafür geeignet. Foto: Arno Burgi/dpa
Saarbrücken. 

Viele Menschen absolvieren ihr wöchentliches Fitnessprogramm in den Sommermonaten auf dem Rad. Doch Spaß daran hat nur, wer auf dem passenden Modell unterwegs ist.

Beim Kauf sollte man den genauen Zweck kennen, erklärt Matthias Schömann-Finck, Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG/BSA-Akademie. Die Hersteller bieten für jedes Einsatzprofil verschiedene Räder an. Die klassische Dreiteilung Rennräder, Mountainbikes und Tourenräder gilt zwar weiterhin. Doch gibt es gerade bei den Rennrädern inzwischen einige Varianten.

RENNRÄDER: Für sportliche Ambitionen eignet sich das Rennrad mit schmalen Reifen, sportlicher Übersetzung und dem charakteristisch gebogenen Lenker. Hiermit ist die schnellste Fortbewegung möglich. Jedoch ist man an asphaltierte Strecken gebunden und wird in eine gebeugte Sitzposition genötigt. Außerdem können Packtaschen, Schutzbleche und Lichtanlage nur eingeschränkt montiert werden.

WEITERENTWICKELTE RENNRÄDER: Auch sportlich, aber genussbetonter sind sogenannte Komfort- oder Marathonrennräder. Sie zeichnen sich durch entschärfte Geometrien sowie breitere und somit komfortablere Reifen aus. Teilweise verfügen sie auch über Federungssysteme. Noch robuster sind Gravelbikes und Crossräder, die zwar Lenker und Schaltsysteme der Rennräder beibehalten, aber breitere und profilierte Reifen haben. An den Rahmen befinden sich häufig auch Aufnahmen für Schutzbleche und Gepäckträger. Damit erhält man ein Rad, das für verschiedene Zwecke genutzt werden kann.

TOURENRAD: Ein klassisches Tourenrad bietet eine komfortable Sitzposition, denn der Lenker ist höher als der Sattel. Der gerade Lenker, die breiten Reifen und eine große Übersetzungsbandbreite sorgen ebenfalls für angenehmes Fahren. Fest installierte Schutzbleche und Gepäckträger machen das Tourenrad vielseitig einsetzbar. Die Nachteile sind jedoch oft ein höheres Gewicht und ein geringeres Tempo.

MOUNTAINBIKE: Mountainbikes sind für Fahrten auf unbefestigtem Untergrund konzipiert. Die stark profilierten, breiten Reifen bieten im Gelände einen guten Halt. Um Unebenheiten abzufedern, sind die Räder meist mit einer Federung an der Gabel oder auch am Heck ausgestattet. Die Bandbreite der Übersetzung lässt auch sehr steile Anstiege zu. Mountainbikes können natürlich auch außerhalb des Geländes genutzt werden, fühlen sich auf Asphalt jedoch wegen der schweren Laufräder und der stark profilierten Reifen träge an. Abhilfe können hier schwach profilierte Reifen schaffen, die Mountainbikes in sportliche Tourenräder verwandeln.

(dpa)
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