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Zeit ist Gold

Ein gesundes Familienleben – wie sieht das eigentlich aus? Wichtig ist, dass die Eltern selbst auf ihre Gesundheit achten.
Zeit füreinander sollten Familien nicht nur im Urlaub finden.  Foto: Patrick Seeger/Archiv Zeit füreinander sollten Familien nicht nur im Urlaub finden. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Frankfurt.  In anstrengenden Familienphasen verlieren Eltern oft die eigene Gesundheit aus dem Blick. Sie glauben, keine Zeit dafür zu haben. Doch diese Auffassung ist falsch. Eltern bestimmen die Gesundheit ihrer Kinder mit, indem sie selbst sorgsam mit sich umgehen. In Familien, in denen zudem ein „Bewegungsklima“ gepflegt wird, die Laufschuhe sozusagen ganz selbstverständlich im Flur stehen, überträgt sich das auch auf den Nachwuchs. Wo Kinder erleben, dass Eltern auf ihr Gewicht achten und sich bewusst ernähren, essen Kinder gesund. Denn sie ahmen Mama und Papa nach, lernen am Beispiel, das sie jeden Tag erleben. „Gesundheit ist ansteckend für Ihre Kinder“, meint der AOK-Präventionsexperte Harald Sedlmayr. Das Ergebnis der aktuellen AOK-Familienstudie zeigt ganz deutlich, dass Familien vor allem einen allgemeinen Zeitmangel wahr nehmen. 50 Prozent der Eltern wünschen sich mehr Zeit mit dem Partner, 38 Prozent mehr Zeit für sich selbst und 31 Prozent mehr Zeit mit der Familie.
 

Ganz einfache Fragen

Wie man seine Zeit besser nutzen kann? Zu diesem Thema gibt es Dutzende Bücher, aus gutem Grund. Doch kann man sich zunächst ohne längere Lektüre ein paar nahe liegende Fragen stellen:
Muss ich jede SMS oder E-Mail sofort beantworten, auch im Cafe und auf dem Spielplatz? Nützen mir soziale Netzwerke wirklich, erfahre ich wichtige Informationen über Menschen, komme ich ihnen damit näher? Muss ich jeder Bitte sofort nachkommen, oder reicht auch mal der nächste oder übernächste Tag? Glauben Sie tatsächlich, dass Sie mehrere Dinge buch-stäblich gleichzeitig erledigen können, ohne dass Sie Abstriche in Kauf nehmen müssen? Machen Sie möglichst alles selbst oder ist das eine oder andere delegierbar?
 

Gut betreut

Eine weitere Erkenntnis aus der AOK-Familienstudie: Verbringen Sie die gemeinsame Zeit mit ihrer Familie so bewusst wie möglich. 81 % der Eltern empfinden zum Beispiel gemeinsame Mahlzeiten als „schöne Zeit“. Und sorgen Sie für eine verlässliche Kinderbetreuung, gerade dann, wenn die Großeltern oder Paten weiter entfernt wohnen und nicht einspringen können. Ein stabiles Netzwerk ist Gold wert, denn dann kann die siebenjährige Tochter auch mal bei ihrer besten Freundin übernachten (und umgekehrt) – ohne riesige Absprachen, ohne Schuldgefühle.
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