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Ansteckende Blutarmut: Das kann für Pferde tödlich enden

Auch Pferde können Viruserkrankungen bekommen. Leiden sie unter Fieber und Schwäche, sollte sofort ein Tierarzt eingeschaltet werden. Schlimmsten Falls steckt die ansteckende Blutarmut dahinter.
Blutarmut bei Pferden ist eine gefährliche und leicht übertragbare Krankheit. Foto: Carsten Rehder Blutarmut bei Pferden ist eine gefährliche und leicht übertragbare Krankheit. Foto: Carsten Rehder
Berlin. 

Pferde, Ponys und Esel können eine lebensgefährliche Blutarmut bekommen, die hoch ansteckend ist. Die Virusinfektion wird durch blutsaugende Insekten, vor allem Bremsen, übertragen. Aber auch durch gemeinschaftlich benutztes Sattel- und Putzzeug können andere Tiere sich anstecken.

Die Krankheit ist nicht einfach zu erkennen, erläutert die Bundestierärztekammer: Halter können bei ihren Tieren hohes Fieber feststellen, blasse oder gelbe Schleimhäute, Mattigkeit und Schwellungen am Unterbauch. In diesen Fällen handelt es sich um einen akuten Verlauf, und der Tierarzt muss eingeschaltet werden.

Die sogenannte infektiöse Anämie (ansteckende Blutarmut) ist in Deutschland meldepflichtig. Das Veterinäramt leitet dann weitere Schritte ein. Ist die Krankheit ausgebrochen, müssen die infizierten Tiere getötet werden. Eine Impfung gibt es bisher nicht. Für Menschen und andere Tiere ist das Virus aber ungefährlich und kann nicht übertragen werden.

(dpa)
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