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Bei Katzenfutter zählt der Nährstoffmix

Katzenfutter sollte die richtige Menge an Nährstoffen enthalten. Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe sollten in einer bestimmten Mischung vorhanden sein. Stiftung Warentest hat nun einige Produkte untersucht.
Schon für wenig Geld gibt es gutes Katzenfutter. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn Schon für wenig Geld gibt es gutes Katzenfutter. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Berlin. 

Gutes Katzenfutter muss nicht teuer sein. Für die Zeitschrift „test” (Ausgabe 5/2017) hat sich die Stiftung Warentest die Nährstoffe in 25 Feuchtfuttern zwischen 0,22 und 1,88 Euro pro Tagesration angesehen. Das Ergebnis: Zehn Katzenfutter bieten die richtige Mischung - für wenig Geld.

Der Testsieger ist das Billig-Futter „Zarte Stückchen mit Huhn in feiner Soße” von Edeka für 0,23 Euro. Insgesamt bieten sechs Katzenfutter einen optimalen und schadstoffarmen Nährstoffmix. Dazu gehören auch die Produkte „Topic Zarte” von Aldi Nord (0,31 Euro) und „Mieze Katz” von Norma (0,23 Euro). Weitere vier Katzenfutter zwischen 0,24 und 1,49 Euro sind ebenfalls „gut”.

Teurere Marken waren hingegen oft nur „ausreichend” oder gar „mangelhaft”. Ein Hersteller verzichtete sogar gänzlich auf Knochenmehl, das wichtige Nährstoffe für Katzen liefert. Andere Produkte enthielten zu viel oder zu wenig Fett, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. In jedem zweiten getesteten Produkt steckte zu viel Phosphor, was bei Katzen zu Nierenschäden führen könne.

Generell gilt laut „test”: Katzenhalter können nur schwer prüfen, ob das Katzenfutter die richtigen Nährstoffe enthält. Entscheidend ist die richtige Mischung. Vor allem Vitamin B1 und die Aminosäure Taurin sollten enthalten sein.

(dpa)
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