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Beim „Barfen” sind Hunde nicht immer optimal versorgt

Ernährungs-Trends gibts auch für den besten Freund des Menschen. Halter, die ihre Tiere hauptsächlich mit rohen Lebensmitteln füttern, orientieren sich dabei an den Fressgewohnheiten von Wildhunden. Eine ausgewogene Ernährung schützt dabei vor Nährstoffmängeln.
Barf steht für - „Bones and raw foods” (Knochen und rohes Futter), eine Methode, die sich an den Fressgewohnheiten von Wildhunden orientiert. Foto: Monika Skolimowska/dpa Barf steht für - „Bones and raw foods” (Knochen und rohes Futter), eine Methode, die sich an den Fressgewohnheiten von Wildhunden orientiert.
Bramsche. 

Beim „Barfen” werden Hunde mit rohem Fleisch, Knochen sowie rohem Gemüse, Obst und Ölen gefüttert. „Barf” steht für „Bone and Raw Feeding”. Entscheiden sich Halter für diese Fütterungsmethode, sollten sie sich von einem auf Ernährung spezialisierten Tierarzt beraten lassen.

Er kann die passenden Rationen für das Tier ausrechnen. So lässt sich eine Unter- oder Überversorgung mit Nährstoffen vermeiden, erläutert die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz.

Bekommen sie viel rohes Fleisch, sind manche Hunde beispielsweise mit Kalzium unterversorgt. Um das auszugleichen, müssen Halter ihnen zusätzlich Knochen, Knochenmehl oder entsprechende Präparate geben. Fressen die Hunde viel Leber, nehmen sie dagegen zu viel Vitamin A auf.

Nicht ungefährlich ist beim Füttern von rohen Zutaten außerdem die Übertragung von Bakterien, Viren und Parasiten - sowohl auf das Tier als auch auf den Halter. In Haushalten, in denen immungeschwächte oder alte Personen, Schwangere oder Kleinkinder leben, sollte man deshalb aufs „Barfen” verzichten.

(dpa)
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