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Chip-Kennzeichnung allein reicht bei Haustieren nicht aus

Die Kennzeichnung mit einem Mikrochip hilft bei der Suche nach vermissten Haustieren. Wichtig dabei ist, dass die Chipnummer auch in einer international abrufbaren Datenbank hinterlegt ist.
Ein junger Kater wird in einer Tierarztpraxis mit einem Mikrochip gekennzeichnet. Der Chip wird dabei mit Hilfe einer scharfen Kanüle unter der Haut platziert. Foto: Ingo Wagner/Archiv Ein junger Kater wird in einer Tierarztpraxis mit einem Mikrochip gekennzeichnet. Der Chip wird dabei mit Hilfe einer scharfen Kanüle unter der Haut platziert.
Bonn. 

Die Kennzeichnung mit einem Chip erhöht die Chance, vermisste Haustiere wiederzufinden. Sie ist jedoch nur ein wichtiger Teil. Halter sollten ihr Tier darüber hinaus mit der Chipnummer in einer Datenbank registrieren lassen.

Ohne diesen Schritt ist die Kennzeichnung überflüssig, erklärt der Deutsche Tierschutzbund . Erst der Eintrag in einer international abrufbaren Datenbank macht es Findern möglich, den Besitzer von Hunden oder Katzen ausfindig zu machen.

Das Kennzeichnen durch einen Chip übernimmt der Tierarzt. Er injiziert den Transponder mit dem Mikrochip, der etwa so groß wie ein Reiskorn ist, mit einer Kanüle unter die Haut des Tieres. Der Eingriff kostet ungefähr 35 Euro. Der Schmerz ist laut Tierschutzbund mit einer Spritze wie bei einer Impfung vergleichbar.

Der Chip hat im Vergleich zu Tätowierungen den Vorteil, dass er nicht verblassen kann. Außerdem vergibt jeder Tierarzt eigene Tattoonummern, die es unmöglich machen, die Tiere nach Bundesländern oder Regionen zuzuordnen.

(dpa)
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