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Diabetes bei Hund und Katze: Das müssen Halter wissen

Diabetes ist nicht auf den Menschen beschränkt, auch Vierbeiner können erkranken. Bestimmte Hunderassen tragen sogar ein erhöhtes Risiko. Bei Katzen sind übergewichtige und männliche Tiere gefährdet.
Der Hund trinkt und frisst mehr als gewöhnlich: Halter sollten abklären lassen, ob ihr Tier womöglich unter Diabetes leidet. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn Der Hund trinkt und frisst mehr als gewöhnlich: Halter sollten abklären lassen, ob ihr Tier womöglich unter Diabetes leidet.
Bonn. 

Hund oder Katze trinken übermäßig viel und fressen viel mehr als sonst? Bei solchen Symptomen sollten Halter aufmerksam werden. Beides deutet auf eine Diabetes-Erkrankung hin. Frühzeitig erkannt, lässt sich der Diabetes gut behandeln. 

Der Tierarzt kann nach einer Blutzuckermessung die erforderliche Insulin-Dosis festlegen. Zusätzlich zu Insulin-Injektionen muss das Futter der Tiere angepasst werden, erläutert der Bundesverband für Tiergesundheit.

Bei den Tieren treten wie beim Menschen verschiedene Diabetesformen auf: Beim Hund entsteht die Erkrankung ähnlich wie der Typ 1-Diabetes des Menschen vor allem durch die Zerstörung der Zellen, die das Insulin bilden. Einige Hunderassen scheinen ein erhöhtes Risiko zu haben, etwa Beagle, Chow Chow, Dackel, Pudel oder Retriever.

Bei der Katze überwiegt der dem humanen Typ-2 ähnliche Diabetes. Die Bauchspeicheldrüse produziert zwar Insulin, aber der Körper spricht nicht richtig darauf an. Betroffen sind vor allem männliche Tiere sowie übergewichtige Katzen. Vor allem Burma-Katzen haben ein erhöhtes Diabetes-Risiko.

(dpa)
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