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Exot entlaufen: Das müssen Halter jetzt tun

Auch wenn es eigentlich nicht passieren sollte, kommt es oft genug vor: Das exotische Haustier büxt aus. Was kann man als Besitzer tun und wen muss man informieren?
Die pflegeleichte Haltung macht die Kornnatter zu einem beliebten Haustier. Ausreißen sollte sie allerdings nicht. Passiert es trotzdem, ist die Feuerwehr gefragt. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn Die pflegeleichte Haltung macht die Kornnatter zu einem beliebten Haustier. Ausreißen sollte sie allerdings nicht. Passiert es trotzdem, ist die Feuerwehr gefragt. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn
Bonn. 

Immer wieder kommt es vor: Eine Python oder ein Leguan büxt aus. Bei wem müssen sich Halter in einem solchen Fall melden? Ist ein Tier entkommen, sollten sie so schnell wie möglich Polizei und Feuerwehr informieren.

In der Regel stellt die Feuerwehr die Tiere sicher, in einigen Regionen hat sie dafür sogar extra ausgebildete Fachleute. Je nach Bundesland ist aber auch die Polizei für Einsätze mit Tieren zuständig. Stellt das Ordnungsamt fest, dass die Tiere nicht artgemäß gehalten werden, kümmert sie sich um eine andere Unterbringung.

Je nach entlaufener Art übernimmt das auch die zuständige Naturschutzbehörde. Meist landen entlaufene oder ausgesetzte Exoten in Tierheimen, erklärt Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund.

Einer Ehrhebung des Tierschutzbundes zufolge kommen in den Tierheimen vor allem Wasserschildkröten, Landschildkröten, Bartagamen und Nattern an, aber auch gefährliche Arten wie Schnappschildkröten, Riesenschlangen oder Warane.

(dpa)
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