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Gegen Rückenleiden: Kleine Hunde nicht zu oft hüpfen lassen

Sie hüpfen und springen und wollen sein wie die Großen. Doch auf Dauer kann dieses Verhalten zu Bandscheibenvorfällen führen. Daher sollten kleine Hunde besser am Boden bleiben.
Dackel haben oft Rückenprobleme. Er gehört weiterhin du den beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Foto: Jens Büttner Dackel haben oft Rückenprobleme. Er gehört weiterhin du den beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Foto: Jens Büttner
Frankfurt/Main. 

Kleine Hunderassen wie Dackel, Terrier oder Pekinesen sollten nicht zu oft auf die Couch oder Mauern hüpfen. So kann der Rücken des Tiers geschont werden.

Denn Zwerg- und Kleinhunderassen sind schon in jungen Jahren anfällig für Bandscheibenvorfälle. „Das ist ein Nebeneffekt der Kleinwüchsigkeit”, erklärt Tierärztin Astrid Behr vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte in Frankfurt am Main.

Die Wirbelsäule der Hunde mit kurzen Beinen und langem Rücken sei vorbelastet. Wenn das Rückenmark zu sehr gequetscht wird, führt das im schlimmsten Fall zu einer Lähmung.

Ein bisschen vorbeugen kann man aber. Je besser der Hund trainiert ist, desto widerstandsfähiger sei er auch, sagt Karsten Schoeler vom Deutschen Teckelklub 1888. Generell sei es wichtig, den Hund in einer guten Kondition zu halten: „Die beste Wellness ist ein regelmäßiger Spaziergang.” Hundebesitzer sollten aber darauf achten, den Hund nicht zu sehr zu strapazieren.

(dpa)
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