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Häufig Erbkrankheit: Cavalier King Charles Spaniel

Manche Hunderassen sind anfällig für Erbkrankheiten. Cavalier King Charles Spaniel leiden oft unter der neurologischen Problemen. Die Tiere kratzen sich ständig. Eine Erklärung:
Zum Themendienst-Bericht vom 10. Juni 2016: Cavalier King Charles Spaniel leiden oft unter der sogenannten Syringomyelie. Foto: Andrea Warnecke Zum Themendienst-Bericht vom 10. Juni 2016: Cavalier King Charles Spaniel leiden oft unter der sogenannten Syringomyelie. Foto: Andrea Warnecke
Bramsche. 

Bei der Hunderasse Cavalier King Charles Spaniel tritt gehäuft eine neurologische Erkrankung auf. Die sogenannte Syringomyelie ist erblich bedingt. Bei dieser Krankheit verändert sich das Rückenmark, erläutert Bodo Busch von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz.

Im Rückenmarkskanal der Tiere kommt es zu einem vermehrten Druck, der zu schwachen Muskeln, teilweiser Empfindungslähmung und vor allem zu Kratzattacken der Hunde führt. Diese Erkrankung trifft einen hohen Anteil der Cavalier King Charles Spaniel.

Da diesen Hunden zusätzlich ein verkürzter Vorderschädel angezüchtet wurde, haben die Tiere außerdem Probleme bei der Atmung. „Der Cavalier King Charles Spaniel ist definitiv eine Qualzucht”, sagt Busch. Eine besser Wahl als der Cavalier King Charles sind beispielsweise Beagles, Zwergschnauzer oder Terrier.

(dpa)
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