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Igel finden draußen noch genug Futter

Viele Menschen helfen oder füttern Igel, wenn der Herbst beginnt. Dies ist aber nur bei verwaisten Jungtieren oder offensichtlich verletzten Tieren notwendig. Wer Igeln helfen will, kann einfach einen Laubhaufen in seinem Garten lassen oder eine Igelburg bauen.
Nur verletzte oder verwaiste Igel sollten zum Tierarzt gebracht werden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn/dpa Foto: dpa Nur verletzte oder verwaiste Igel sollten zum Tierarzt gebracht werden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn/dpa
Oldenburg. 

Igel sind momentan noch nicht auf menschliche Hilfe angewiesen. Derzeit ist es warm genug, dass die Tiere ausreichend Futter finden und nicht ins Haus geholt werden müssen.

Bei offensichtlich verletzten Tieren oder einem verwaisten Jungtier sollte man den Tierarzt verständigen: Er kann entscheiden, ob ein Igel aufgenommen werden muss. Darauf weist der Naturschutzbund NABU in Oldenburg hin.

Im Garten fühlen sich Igel in luftigen Reisig- und Laubhaufen wohl. Wer möchte, kann aus Holz auch eine Igelburg bauen. In diesem Unterschlupf kann das Igelweibchen Junge zur Welt bringen und im Winter die kalte Jahreszeit überstehen. Die Igelburg sollte an einem trockenen Platz - nie in einer Senke - aufgestellt und mit Reisig und Laub überdeckt werden. Wenn sie richtig gebaut wird, sind die Igel vor Katzen sicher.

Baupläne für die Igelburg können Interessenten für fünf Euro beim NABU anfordern, Stichwort „Igel”, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.

(dpa)
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