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Koi-Karpfen richtig füttern: So bleiben die Tiere gesund

Koi-Karpfen sind eine beeidruckende Erscheinung im Gartenteich. Doch das Halten der Tiere erfordert etwas Achtsamkeit. Wird es draußen wieder wärmer sollte etwa ihre Ernährung umgestellt werden.
Kois dürfen nicht überfüttert werden: Die Fische werden dadurch fettleibig und im schlimmsten Fall sogar krank. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Kois dürfen nicht überfüttert werden: Die Fische werden dadurch fettleibig und im schlimmsten Fall sogar krank. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Overath. 

Sie sind die Stars im Gartenteich: Koi-Karpfen. Damit die Fische gesund bleiben, muss vor allem die Nährstoffversorgung stimmen. Welches Futter Halter wählen und wie viel davon, hängt stark von der Jahreszeit ab.

Erst, wenn das Wasser sieben bis zehn Grad Celsius erreicht hat, kann die Futtermenge wieder gesteigert werden. Leicht verdauliches Sinkfutter mit einem hohen Kohlenhydratanteil ist dann ideal, rät Ulli Gerlach von der Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren.

Steigt die Wassertemperatur im Sommer weiter, sollte das Futter dagegen mehr Protein und Fett enthalten, da die Fische bei Wärme aktiver sind.

Um die richtige Futtermenge zu bestimmen, ist Fingerspitzengefühl nötig. Laut Gerlach ist es ein Irrtum, dass Kois durch viel Futter schneller wachsen. Bei einem Überangebot werden sie eher unförmig oder sogar krank. Durch genaue Beobachtung bekommen Teichbesitzer mit der Zeit aber ein gutes Gespür dafür, wie viel Futter ihre Tiere brauchen.

(dpa)
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