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Landkrabben fühlen sich zu Hause im Terrarium wohl

Nicht alle Haustiere sind pflegeleicht - Landkrabben schon. Wer sie mag, kann sie zu Hause in einem Terrarium halten. Dort mögen sie die Gesellschaft von Artgenossen - sofern es nicht zu viele sind.
Die Mandarinenkrabbe (Geosesarma pontianak) hat leuchtend orangefarbene Scheren und Beine. Foto: FLH/dpa-tmn Die Mandarinenkrabbe (Geosesarma pontianak) hat leuchtend orangefarbene Scheren und Beine.
Overath. 

Krabben kennt man eigentlich nur vom Strand: Bestimmte Landkrabben lassen sich aber auch zu Hause im Terrarium halten. Im Vergleich zu Wirbeltieren sind sie sogar oft pflegeleichter und auch für Einsteiger geeignet, erläutert die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren.

Besonders gefragt als Haustiere sind Krabben der Gattung Geosesarma, etwa die Mandarinenkrabbe mit einem bräunlichen Körper und orangefarbenen Beinen und Scheren. Am wohlsten fühlen sich die Krabben in kleinen Gruppen mit etwa fünf bis sieben Tieren. Dafür reicht ein Standard-Terrarium mit einer Grundfläche ab 60 mal 30 Zentimetern aus. Für die Krabben der Geosesarma-Art reicht ein kleines Wasserreservoir aus, in dem sie regelmäßig ihre Kiemen befeuchten und sich häuten können.

Die Krabben sind Allesfresser und bevorzugen tierische Nahrung wie Muschelfleisch, Mückenlarven oder Insekten. Diese sind als Frostfutter oder gefriergetrocknet im Fachhandel erhältlich. Da die Krabben bei der Futtersuche auch vor dem eigenen Nachwuchs nicht Halt machen, sollten Besitzer Jungtiere möglichst schnell in ein eigenes Terrarium setzen.

(dpa)
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