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Mit jungen Frettchen muss man viel spielen

Gute Erziehung zahlt sich aus: Gerade mit jungen Frettchen sollten Halter viel spielen. So erlernen sie beispielsweise ihre Beißhemmung. Und die intensive Beschäftigung mit den Tieren bringt noch mehr Positives.
Mit jungen Frettchen müssen Halter besonders viel spielen. Falsch erzogen, werden die Tiere oft zu Beißern. Foto: Wolfgang Runge Mit jungen Frettchen müssen Halter besonders viel spielen. Falsch erzogen, werden die Tiere oft zu Beißern. Foto: Wolfgang Runge
Bramsche. 

Frettchen brauchen von klein auf viel Beschäftigung - ihr späterer Charakter hängt vor allem vom Kontakt zu Menschen ab. Gerade mit jungen Frettchen muss man deshalb viel spielen, erläutert die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT).

So erlernen sie die sogenannte Beißhemmung. Falsch erzogen oder gehalten, werden die Tiere oft zu Beißern. Außerdem sei die tägliche Beschäftigung mit den Frettchen wichtig, um beispielsweise Krankheiten früh zu erkennen. Generell brauchen Frettchen viel Platz und Möglichkeiten zum Spielen. Sie mögen Spielzeug für Hunde und Katzen, Äste, Wurzeln, Röhren und Hängematten.

Außerdem sollten sie die Möglichkeit haben, zu graben und zu buddeln. Dafür eignen sich laut TVT zum Beispiel Erde, Kies und Sand. Wer ein Frettchenpaar hält, braucht ein Gehege, das mindestens sechs Quadratmeter groß und eineinhalb Meter hoch ist. Sie können aber auch frei in der Wohnung umherflitzen.

(dpa)
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