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Rehe im Winter nicht füttern

Auch wenn man ihnen nur etwas Gutes tun will: Spaziergänger sollten Rehe selbst bei hohen Minusgraden nicht füttern. Lässt man die Tiere nicht in Ruhe, bedeutet das für sie Stress.
Füttern und streicheln ist tabu: Spaziergänger und Radfahrer halten sich von Rehen am besten fern. (Foto: Patrick Pleul) Füttern und streicheln ist tabu: Spaziergänger und Radfahrer halten sich von Rehen am besten fern. (Foto: Patrick Pleul)
Berlin. 

Auch wenn man ihnen nur etwas Gutes tun will: Spaziergänger sollten Rehe selbst bei hohen Minusgraden nicht füttern. Lässt man die Tiere nicht in Ruhe, bedeutet das für sie Stress.

Rehe füttern oder streicheln ist tabu - das gilt im Winter genauso wie im Sommer. Zwar wirkten die Tiere bei Kälte oft zahm und hilfsbedürftig, in Wahrheit sparten sie aber nur Energie, um gegen die Kälte resistent zu sein, sagt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdschutzverband. Kommt ein Mensch auf sie zu, bedeute das für die Rehe Stress. Dadurch gehe ihnen unnötig Energie verloren. Wanderer oder Radfahrer sollten daher auf den Wegen bleiben und ihre Hunde nur in Sichtweite laufen lassen.

Nicht nur die Tiere, auch die Natur leide darunter, wenn Menschen es mit ihrer Hilfsbereitschaft übertreiben. Denn je beunruhigter und ausgelaugter das Reh sei, desto häufiger beginne es, Triebe abzuknabbern. Das schädigt laut Reinwald die Bäume.

(dpa)
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