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Tiervereine fordern Chip- und Registrierungspflicht

Ein Hund kann schnell mal entlaufen und damit einem Besitzer große Sorgen bereiten. Damit der eigene Vierbeiner schneller gefunden werden kann, fordern Tierschutzorganisationen eine Chip- und Registrierungspflicht. Diese gibt es bisher erst in vier Bundesländern.
Tierschutzorganisationen fordern eine Chip- und Registrierungspflicht für Hunde, damit sie im Zweifelsfall schneller gefunden werden können. Foto: Holger Hollemann/dpa Tierschutzorganisationen fordern eine Chip- und Registrierungspflicht für Hunde, damit sie im Zweifelsfall schneller gefunden werden können. Foto: Holger Hollemann/dpa
Waldsee/Pfalz. 

Die Tierschutzorganisation Tasso und der Verein Tote Hunde fordern eine Chip- und Registrierungspflicht für alle Hunde in Deutschland. Nur so könnten entlaufene oder tot gefundene Hunde mit Sicherheit ihren Besitzern zugeordnet werden, sagte eine Sprecherin von Tasso.

Mehr als 8,1 Millionen Tiere sind nach eigenen Angaben bei dem Verein registriert, darunter 4,6 Millionen Hunde. „Sinnvoll wäre es zum Beispiel, die Registrierung bei der Kommune zusammen mit der Hundesteuer abzuwickeln”, schlug Alexandra Bungert vom Verein Tote Hunde vor.

Auf die Daten müsse dann zentral zugegriffen werden können - das geht derzeit noch nicht. Ehrenamtliche Helfer des Vereins versuchen in ganz Deutschland, unbekannte tote Hunde mit ihren Besitzern zusammenzubringen.

Derzeit gibt es nach Angaben des Vereins Tote Hunde nur in wenigen Bundesländern eine Chip-Pflicht, nämlich in Berlin, Hamburg, Niedersachsen und Thüringen. In Rheinland-Pfalz müssen nur „gefährliche Hunde” gechipt werden. Dabei wird ein Mikrochip, aus dem eine 15-stellige Identifikationsnummer ausgelesen werden kann, in den Nacken eingesetzt. So kann auch der Besitzer ermittelt werden, wenn ein Hund beispielsweise einen Unfall verursacht hat.

(dpa)
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