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Hunde vor Hitze schützen: Tödliche Hitzefalle: Hunde nicht im Auto lassen

Jedes Jahr sterben Hunde qualvoll, weil sie bei sommerlichen Temperaturen im Auto eingesperrt werden während ihr Besitzer nur "kurz" etwas erledigt.
Auch Hunde halten es nicht ewig in der Hitze aus. Halter sollten an warmen Tagen eine Flasche Wasser für den Vierbeiner dabei haben und auf Schatten achten. Auch Hunde halten es nicht ewig in der Hitze aus. Halter sollten an warmen Tagen eine Flasche Wasser für den Vierbeiner dabei haben und auf Schatten achten.
Frankfurt.  Endlich – der Sommer ist da. Die ersten warmen Tage laden zu Unternehmungen im Freien und zum Sonnenbaden ein. Was von uns Menschen herbeigesehnt wird, kann für Vierbeiner zu einer echten Belastung werden. Denn bereits im Freien machen die steigenden Temperaturen Ihrem Hund zu schaffen. Lange Spaziergänge oder sportliche Betätigung in der Mittagshitze belasten nicht nur den Kreislauf des Vierbeiners, sondern können schnell zur Überhitzung führen.

Eine weitaus größere Gefahr geht jedoch von Ihrem Auto aus. Auch wenn die Fahrten noch so kurz sind: Bereits frühsommerliche Temperaturen zwischen 20 und 25  Grad Celsius reichen aus, um für den Vierbeiner im Auto zur Bedrohung zu werden. Jedes Jahr sterben Hunde an einem Hitzschlag, weil Herrchen und Frauchen Ihren Vierbeiner „mal eben kurz“ alleine im Auto zurücklassen.

Fachtierarzt Dr. Klaus Kutschmann von der Tierklinik Magdeburg erklärt die Hintergründe: Hunde besitzen kaum Schweißdrüsen, können daher ihre Körpertemperatur nicht über Schwitzen regeln. Die Vierbeiner behelfen sich mit Hecheln, wobei sie Nasendrüsensekret verdunsten. Das hilft aber nur über einen gewissen Zeitraum. Und: Ab einem gewissen Punkt hecheln Hunde nicht mehr. Geht das Thermometer auf 35 Grad Celsius zu wird es für sie höchste Zeit, sich an einen schattigen Platz zu verziehen.

Dem Hund zuliebe: Hitze im Auto vermeiden

Auch wer über keine Klimaanlage verfügt, kann für niedrigere Temperaturen in seinem Fahrzeug sorgen: Also Fenster öffnen und einen Sonnenschutz anbringen. Wichtig sind häufige Pausen, in denen dem Hund ausreichend Flüssigkeit angeboten wird. Wichtig: das Auto im Schatten parken.

Hunde sollte man vor allem nicht für längere Zeit im geparkten Auto zurücklassen. Wie schnell die Temperatur im Auto steigt, hat vor einigen Jahren ein Ärzteteam aus den USA untersucht. Das Ergebnis: Unter Sonneneinstrahlung und bei einer Außentemperatur von 26 Grad Celsius steigt das Thermometer im Auto binnen einer halben Stunde auf 42 Grad Celsius an. Bei 36 Grad sind es im selben Zeitraum bereits 52 Grad.


Auch das Futter spielt eine Rolle

Wie gut Hunde die sommerliche Hitze wegstecken ist unabhängig von Rassemerkmalen. Ausschlaggebend vielmehr ist – wie sich denken lässt – vor allem die Felllänge. Auch ältere Hunde sind anfälliger, besonders, wenn sie bereits mit Organ- und Kreislaufleiden zu kämpfen habe. Als Faustregel für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr nennt Experte Dr. Kutschmann eine Regel: "Bei Feuchtfutter werden cirka 5 bis 10 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht im Normalfall benötigt, bei Trockenfutter sind bereits 40 bis 50 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht im Durchschnitt nötig. Bei höheren Temperaturen kann sich der Bedarf schnell verdreifachen – also bei Gabe von Trockenfutter auf bis zu 150 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht."          

Quelle: Hundeversicherung1a.de                            
 
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