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Tränende Augen bei der Katze nicht einfach abtun

Bei vielen Katzen tränen häufig die Augen. Nicht immer handelt es sich dabei um eine harmlose Reaktion des Körpers. Bei bestimmten Rassen kann eine Erkrankung dahinter stecken.
Wenn die Augen einer Katze tränen, deutet das auf eine Abflussstörung hin. Die Rassen Perser, Colourpoint, Burmesen und Abessinier sind von ihr besonders betroffen. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa Wenn die Augen einer Katze tränen, deutet das auf eine Abflussstörung hin. Die Rassen Perser, Colourpoint, Burmesen und Abessinier sind von ihr besonders betroffen.
München. 

Tierhalter sollten bei Katzen auf tränende und entzündete Augen achten. Besonders betroffen sind Rassekatzen mit kurzen oder platten Nasen wie Perser, Colourpoint, Burmesen und Abessinier.

Bei den Tieren kann es zu Abflussstörungen der Tränenflüssigkeit kommen, heißt es in der Zeitschrift „Gesunde Tierliebe” (Herbst 2017), die vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte herausgegeben wird. Ausfluss, Rötungen und unterschiedliche Pupillengrößen sind Hinweise auf infektiöse Erkrankungen oder Verletzungen.

Die Symptome können aber auch ein Spiegel von ernsthaften systematischen Erkrankungen sein. Tierhalter sollten solche Anzeichen ernst nehmen. Denn als Folge einer Nierenerkrankung kann beispielsweise der Blutdruck der Katze permanent steigen - und dadurch Äderchen im Auge platzen. Spätestens dann sollten Tierhalter die Katze schnell zum Tierarzt bringen, sonst droht der Verlust des Augenlichtes.

(dpa)
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