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Haustiere: Verhaltensstörung bei Papageien: Das können Halter tun

Papageien sind außergewöhnliche Haustiere, insbesondere weil sie sprechen können. Leider neigen die Vögel zu Verhaltensauffälligkeiten. Doch diesen kann man durch die richtige Haltung entgegenwirken.
Papageien wie Maracana-Zwergaras sollte man mindestens zu zweit halten - sonst fühlen sich die Tiere einsam und entwickeln Auffälligkeiten. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Papageien wie Maracana-Zwergaras sollte man mindestens zu zweit halten - sonst fühlen sich die Tiere einsam und entwickeln Auffälligkeiten.
Bramsche. 

Federrupfen, übermäßiges Schreien oder Aggressionen: Papageien können Verhaltensstörungen entwickeln, wenn sie nicht artgerecht gehalten werden.

Keine sinnvolle Lösung ist im Fall einer Verhaltensstörung eine Kastration. Sie soll das Verhalten der Vögel beeinflussen, hat aber nicht den gewünschten Effekt und verstößt darüber hinaus gegen das Tierschutzgesetz, erläutert Lukas Reese von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz.

Um Papageien sinnvoll zu beschäftigen und sie artgerecht zu halten, sollten Besitzer auf Folgendes achten:

- Nicht alleine halten: Papageien sind soziale Wesen und brauchen einen Partner. Der Mensch kann zwar eine wichtige Ergänzung sein, aber keinen Vogel ersetzen.

- Für Beschäftigung sorgen: Die Vögel sind sehr intelligent und brauchen deshalb etwas zu tun. Spielzeuge, Futterverstecke oder eine abwechslungsreiche Einrichtung der Voliere fordern die Tiere.

- Ausreichend informieren: Im Vorfeld sollten Halter Informationen zu den Eigenarten der Tiere sammeln: Aras kommunizieren beispielsweise sehr laut miteinander. Das können Besitzer ihren Vögeln nicht abgewöhnen.

Zeigen Papageien weiterhin ein auffälliges Verhalten, sollten Besitzer erst einmal den Gesundheitszustand ihres Tiers überprüfen lassen. Lassen sich keine organischen Ursachen finden, können sich Besitzer an Verhaltenstrainer wenden.

(dpa)
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