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Wildtiere verlieren durchs Füttern ihre Scheu

Waschbären und Wildschweine, Füchse oder Biber: Viele wilde Tierarten haben sich an das Leben in der Stadt angepasst. Wer sie sieht, sollte aber trotz aller Tierliebe vorsichtig sein.
Wenn sich Wildtiere auf Nahrungssuche machen, wühlen sie ohne Rücksicht auf Verluste los. Auch in der Stadt. Foto: Gregor Fischer Wenn sich Wildtiere auf Nahrungssuche machen, wühlen sie ohne Rücksicht auf Verluste los. Auch in der Stadt. Foto: Gregor Fischer
Berlin. 

Wildschweine auf dem Spielplatz oder Füchse im Garten: Wildtiere tauchen immer häufiger in Städten auf. Aus falsch verstandener Tierliebe sollte man sie aber nicht füttern.

Denn durch das direkte Füttern lernen die Wildtiere, ihren Hunger zum Großteil in der Stadt und durch den Menschen zu stillen. So verlieren sie ihre angeborene Scheu, und können dreist oder sogar aggressiv werden, warnt die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Um keine Wildtiere anzulocken, sollten Gärten und Komposthaufen für sie unzugänglich sein. Auch Mülltonnen werden besser erst kurz vor dem Leeren rausgestellt. Wer Hunde oder Katzen draußen füttert, stellt den Napf am besten an einen Ort, der für Wildtiere nicht zu erreichen ist.

(dpa)
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