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Zecken bei Hunden und Katzen vorsichtig entfernen

Katzen- und Hundebesitzer, die an ihrem Tier eine Zecke entdecken, sollten diese sehr behutsam entfernen. Im Frühjahr lauern die Parasiten im hohen Gras und Gebüsch auf geeignete Wirte.
Mit ansteigenden Temperaturen lauern wieder Zecken im Gebüsch und hohen Gras. Foto: Erwin Elsner Mit ansteigenden Temperaturen lauern wieder Zecken im Gebüsch und hohen Gras. Foto: Erwin Elsner
Berlin. 

Katzen- und Hundebesitzer, die an ihrem Tier eine Zecke entdecken, sollten diese sehr behutsam entfernen. Im Frühjahr lauern die Parasiten im hohen Gras und Gebüsch auf geeignete Wirte.

Ist ein Haustier von Zecken befallen, sollten die kleinen Blutsauger nie mit den Fingern, sondern nur mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange herausgezogen werden. Dabei fasst man die Zecke zwischen Haut und Zeckenkopf und zieht sie langsam, aber zielstrebig und gerade heraus, empfiehlt die Bundestierärztekammer (BTK).

Auf keinen Fall sollte man Öl oder Nagellack auf die Zecke träufeln. Der Parasit entleert daraufhin nämlich seinen Mageninhalt in die Wunde, wodurch gefährliche Erreger in den Körper gelangen können. Deshalb sollten Tierhalter auch darauf achten, die Zecke beim Herausziehen nicht zu quetschen. Bleibt der Kopf der Zecke im Tier stecken, kann sich diese Stelle entzünden. Halter sollten in diesem Fall zum Tierarzt gehen. Denn durch Zeckenbisse kann unter anderem Borreliose übertragen werden. Borreliose führt zu Fieber und Hautausschlag und kann die Gelenke schwer schädigen.

(dpa)
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