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Baugrundgutachten kommt mit diversen Anlagen

Nicht immer ist ein Baugrund ohne Weiteres dafür geeignet, ein Haus darauf zu errichten. Wollen Bauherren keine böse Überraschung erleben, lassen sie am besten ein Gutachten erstellen. Wer das Schreiben der Baufirma vorlegt, sollte wichtige Anlagen beifügen.
Für ein Bodengutachten analysiert ein Experte auch tieferliegende Erdschichten, die er mit Hilfe einer hohlen Sonde aus Stahl an die Oberfläche bringt. Foto: Glatthaar/GÜF/dpa-tmn Für ein Bodengutachten analysiert ein Experte auch tieferliegende Erdschichten, die er mit Hilfe einer hohlen Sonde aus Stahl an die Oberfläche bringt. Foto: Glatthaar/GÜF/dpa-tmn
Bad Honnef. 

Mit Hilfe der Ergebnisse eines Gutachtens des Baugrunds lässt sich der Unterbau eines Hauses technisch korrekt und sicher konstruieren. Die Gütegemeinschaft Fertigkeller in Bad Honnef rät Bauherren, darauf zu achten, dass dem Baugrundgutachten notwendige Anlagen beiliegen.

Dazu gehören ein maßstäblicher Lageplan mit Baufeld, Bohransatzpunkten, Maßstab und Höhenbezugspunkt sowie Bohr- und Rammprofile. Und falls erforderlich, benötigt die Baufirma auch Protokolle der Gelände- und Laborversuche, Laborprüfberichte zur chemischen Analytik und rechnerische Nachweise sowie eine Fotodokumentation des Baugeländes.

Zu einem vollständigen und korrekten Gutachten gehören unter anderem eine Einschätzung zu bestimmten Lasten wie durch Winde, Schnee und Bodenfeuchte sowie Vorgaben zur Bauwerksabdichtung. Es sollte auch exakte Beschreibungen der Geologie, Informationen zum Grundwasser und möglichen ökologischen Belastungen sowie den geologischen Untergrund- und Baugrundklassen enthalten. Daneben braucht das Gutachten Einschätzungen zur Frostsicherheit und Versickerungsfähigkeit des Bodens.

(dpa)
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