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Bauherren sollten Haus regelmäßig kontrollieren

Einige Mängel am Eigenheim zeigen sich erst, nachdem das Haus fertig ist und alle bereits eingezogen sind. Bauherren sollten darauf einen Blick haben und bei auftretenden Problemen ihr Recht auf Gewährleistung in Anspruch nehmen.
Bei der Bauabnahme sind einige Mängel oft noch nicht sichtbar. Daher ist es ratsam, ein halbes Jahr vor Ende der Gewährleistungsphase eine Schlussbegehung durchzuführen. Foto: Andrea Warnecke Bei der Bauabnahme sind einige Mängel oft noch nicht sichtbar. Daher ist es ratsam, ein halbes Jahr vor Ende der Gewährleistungsphase eine Schlussbegehung durchzuführen.
Berlin. 

Auch nach der Fertigstellung sollten Bauherren ihr Haus immer wieder überprüfen. Der Grund: Manche Mängel sind bei der Abnahme noch gar nicht erkennbar, sondern machen erst später Ärger, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB).

Dazu gehören beispielsweise die schlechte Abdichtung des Kellers gegen Feuchtigkeit, Risse im innenliegenden Mauerwerk, abgeplatzter Putz durch falsch eingeputzte Dampfbremsfolien oder Schmutzfahnen und Feuchtigkeitsschäden an Fensterlaibungen. Auch eine schlechte Energiebilanz erkennen Bewohner erst, wenn der Energieverbrauch der Immobilie über den Erwartungen liegt.

Viele dieser Mängel fallen unter die Gewährleistung. Bei Arbeiten an einem Bauwerk beträgt die Frist für sie fünf Jahre ab Abnahme. Die Baufirma, die das mangelhafte Gewerk zu verantworten hat, muss die Mängel beheben. Damit die Bauherren nicht auf den Kosten sitzenbleiben, müssen sie die Mängel rechtzeitig rügen. Sinnvoll ist deshalb eine Schlussbegehung ein halbes Jahr vor Ende der Gewährleistungsphase.

(dpa)
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