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Bei Immobiliendarlehen auf Bereitstellungszinsen achten

Bei der Wahl eines Immobilienkredits schauen Bauherren am besten nicht nur auf den Effektivzins. Soll das Darlehen gestückelt werden, sind die Bereitstellungszinsen entscheidend. Darauf macht die Stiftung Warentest aufmerksam.
Will der Kreditnehmer die Darlehenssumme in Etappen abrufen, sollte er die Bereitstellungszinsen prüfen, bevor er unterschreibt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Will der Kreditnehmer die Darlehenssumme in Etappen abrufen, sollte er die Bereitstellungszinsen prüfen, bevor er unterschreibt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Berlin. 

Wer eine Immobilien bauen lässt oder kaufen will, nimmt meistens ein Darlehen auf. Beim Vergleich mehrerer Angebote sollten Kreditnehmer aber unbedingt auf die Höhe der Bereitstellungszinsen achten, rät die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „Finanztest” (Ausgabe 06/2017).

Bereitstellungszinsen fallen an, wenn Kreditnehmer die Darlehenssumme in Etappen je nach Baufortschritt abrufen. Im Effektivzins, der oft als Maßstab zum Vergleich gilt, sind sie nicht enthalten.

Die Bereitstellungszinsen sind derzeit vergleichsweise hoch, wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt. Viele Anbieter verlangen aktuell drei Prozent im Jahr für die Bereitstellung - die Zinsen sind mehr als doppelt so hoch wie der Darlehenszins. Dadurch könne sich ein Bauprojekt schnell um einige Tausend Euro verteuern.

Es gibt allerdings große Unterschiede, ab wann die Banken die Zinsen verlangen. Einige Banken gewähren bis zu zwölf Monate Karenzzeit und kassieren erst dann die Bereitstellungszinsen. Die Warentester empfehlen, mit den Kreditgebern über den Zeitraum zu verhandeln.

(dpa)
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