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Bei Schraubendreher-Sets zwischen Ph- und Pz-System wählen

Kreuzschlitz als Ph- oder Pz-Variante? Bei Schraubendrehern gibt es unterschiedliche Systeme. Vor dem Kauf lohnt es sich zu prüfen, welche Schrauben man im Haushalt überhaupt verwendet.
Gut zu wissen: Es gibt zwei Varianten von Kreuz-Schraubendrehern. Vor dem Kauf sollten sich Handwerker deshalb die Schrauben ansehen. Foto: David Ebener/dpa Gut zu wissen: Es gibt zwei Varianten von Kreuz-Schraubendrehern. Vor dem Kauf sollten sich Handwerker deshalb die Schrauben ansehen. Foto: David Ebener/dpa
Köln. 

Wie viele Schraubendreher braucht ein Heimwerker? In den Sets der Hersteller ist meist schon das enthalten, was man im Haushalt braucht.

Allerdings rät der DIY-Experte Peter Baruschke von der Zeitschrift „Selbst ist der Mann”, sich vor dem Kauf anzuschauen, welche Art von Schrauben man in der Regel verwendet. Denn die Hersteller konzentrieren sich bei den Kreuz-Schrauberdrehern mit vier Flanken meist auf eine von zwei Varianten des Kreuzschlitzes: das Phillips-Recess-System (Ph) und das Pozidriv-System (Pz).

Beim älteren Ph-System sind die kreuzförmig angeordneten Flanken etwas keilförmig. Hier wird das Drehmoment vergleichsweise schlechter übertragen - das heißt, man muss zum Eindrehen einer Schraube kräftiger drücken, damit der Schraubendreher nicht durchrutscht. Die Pz-Schrauben - erkennbar an den zusätzlichen kleineren Kerben im Profil - haben gerade Flanken, was die Kraftübertragung erleichtert. Wer viel mit Holz arbeitet, wird bei speziellen Holzschrauben mit spitzem Gewinde oft auf das Pz-System treffen, erklärt Baruschke.

Es gibt noch ein drittes System: Torx. Es ist das jüngste und auf dem Vormarsch. Hier gibt es anstelle eines Kreuzes sechs Flanken. Damit lassen sich noch höhere Drehmomente übertragen.

(dpa)
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