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Beim Frühjahrsputz im Keller auf Schimmel achten

Wer Schimmel etwa hinter einem Schrank entdeckt, kann ihn selbst entfernen - bei einer kleinen befallenen Fläche. Im Frühjahr sollten Hausbesitzer auch im Keller nach solchen Schäden suchen.
Schimmel kann selbst entfernt werden, solange der Befall nur oberflächlich und nicht größer als 0,5 Quadratmeter ist. Foto: Daniel Reinhardt Schimmel kann selbst entfernt werden, solange der Befall nur oberflächlich und nicht größer als 0,5 Quadratmeter ist.
Stuttgart/Leipzig. 

Gerade zum Winterende zeigen sich die Folgen von falschem Heizen und Lüften: Schimmel hat sich gebildet. Daher rät die Prüforganisation Dekra, beim Frühjahrsputz auch den Keller zu bedenken.

So sollte man zugestellte Wände von Möbel und Kartons befreien, um möglichen Schimmelbefall oder Feuchteschäden zu finden. Auch im Wohnraum sollte man mal in sonst eher wenig beachtete Ecken schauen und Wände hinter Möbeln und Vorhängen in Augenschein nehmen. Laut der Dekra breitet sich Schimmelpilz bevorzugt dort aus, wo warme, feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft - etwa an der Fensterlaibung.

Grundsätzlich sollten Bewohner überlegen, Möbel und Dekorationen nicht zu nah an kalten Wänden - also meist Außenwänden - zu belassen. Dann kann die Luft dort nicht zirkulieren, was die Schimmelbildung fördert. Die Verbraucherzentrale Sachsen rät, einen Abstand von fünf bis zehn Zentimetern zwischen Gegenständen und Wand zu schaffen.

Kleinere Schimmelflächen von etwa 0,5 Quadratmetern können von Bewohnern selbst entfernt werden, sofern der Befall nur oberflächlich ist. Bei größeren Schäden sollten sie einen Fachmann rufen. Dieser muss auch klären, ob der Befall auf bauliche Ursachen wie mangelnden Wärmeschutz oder Wärmebrücken zurückgeht. Mieter müssen laut der Verbraucherzentrale auf jeden Fall ihre Vermieter informieren.

(dpa)
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