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Blumenzwiebeln noch im Herbst setzen

Im Frühjahr soll der Garten wieder in voller Blütenpracht stehen. Damit das gelingt, sollten Hobbygärtner sich jetzt sputen und bis Frosteinbruch noch die letzten Zwiebeln in den Boden bringen.
Noch im Herbst müssen die Tulpenzwiebeln in den Boden. Foto: Peter Grimm Noch im Herbst müssen die Tulpenzwiebeln in den Boden. Foto: Peter Grimm
Bad Honnef. 

Wer es noch nicht getan hat, sollte bis Ende November daran denken: Blumenzwiebeln und -knollen für Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen sowie Schneestolz, Präriekerzen oder Zierlauch sollten noch im Herbst in den Gartenboden gesetzt werden. 

Einschränkung: Der Boden darf noch nicht gefroren sein, damit die Zwiebeln erste Wurzeln bilden können. Darauf weist der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) in Bad Honnef bei Bonn hin.

Die Tulpen gehen jedes Frühjahr nicht so auf wie gewünscht? Dann sollte der Hobbygärtner in diesem Herbst beim Setzen stattdessen besser zu den Zwiebeln von Narzissen greifen. Dazu raten die Experten der Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Denn es kann sein, dass der Gartenboden den Tulpen zu nass ist. Deren Zwiebeln reagieren besonders auf Feuchtigkeit und faulen. Allerdings gilt grundsätzlich bei allen Blumenzwiebeln: Bei schweren Böden, wo sich Nässe leicht aufstaut, sollte man besser eine drei bis fünf Zentimeter dicke Drainageschicht aus Sand und Kies ins Pflanzloch einbringen.

(dpa)
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