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Den Weihnachtskaktus viel gießen und nicht bewegen

Mit seinen roten oder rosa Blüten schmückt der Weihnachtskaktus in der Adventzeit viele Wohnungen. Doch der Exot aus Südamerika ist empfindlich - besonders in der Blütezeit.
Wäre er ein Mensch, man würde ihn als faul bezeichnen: Hat der Weihnachtskaktus einmal Knospen und Blüten angesetzt, will er nicht mehr bewegt werden. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Wäre er ein Mensch, man würde ihn als faul bezeichnen: Hat der Weihnachtskaktus einmal Knospen und Blüten angesetzt, will er nicht mehr bewegt werden.
Berlin. 

Kakteen lieben sehr viel Sonne und sehr wenig Wasser? Nicht unbedingt! Der beliebte Weihnachtskaktus (Schlumbergera-Hybriden) ist kein Freund der direkten Sonne und muss im Winter zur Blütezeit gut gegossen werden.

Vorher, etwa ab September, bekommt er nur wenig Wasser. So wird die Blüte passend zur Weihnachtszeit angeregt, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Der passende Platz für den Weihnachtskaktus sollte unbedingt vor der Blüte feststehen. Denn hat er einmal Blütenknospen angesetzt, reagiert der Kaktus empfindlich: Selbst das Drehen des Topfes kann dazu führen, dass er alle Knospen wieder abwirft.

Der BDG empfiehlt ein helles Plätzchen mit mindestens 18 Grad. Werden die Blätter runzelig, fehlt dem Kaktus Wasser. Um die Blüte zu unterstützen, darf alle zwei Wochen etwas Flüssigdünger ins Gießwasser.

Der klassische Weihnachtskaktus blüht in Rot- und Rosatönen. Züchtungen versprechen auch gelbe Blüten, aber dafür muss die Temperatur stimmen: Sinkt sie unter 15 Grad, werden die eigentlich gelben Blüten rosa.

(dpa)
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