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Den Winter über Roggen auf das Gemüsebeet säen

Nach der Ernte im Sommer und Herbst gilt es für Hobbygärtner, den Boden frisch zu halten. Besonders hilfreich dabei ist die Saat von Roggen, da das Getreide dafür besondere Eigenschaften mitbringt.
Roggen eignet sich nach der Ernte eines Beetes für die Auflockerung des Bodens. Foto: Michael Reichel/dpa Roggen eignet sich nach der Ernte eines Beetes für die Auflockerung des Bodens.

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Wenn das Gemüsebeet abgeerntet ist, sollte der Gärtner etwas für den Boden tun. Ein Weg ist Grüneinsaat. Dazu sät man meist Lupinen, Senf oder Klee aus, die den Winter über auf dem Beet bleiben und im Frühjahr als Nährstoffquelle in den Boden eingearbeitet werden.

Eine gute Alternative ist laut der Bayerischen Gartenakademie winterharter Roggen. Wird Roggen im September gesät, bildet die Pflanze den ganzen Winter über eine grüne Decke auf dem Gemüsebeet. Dabei lockert sie den Boden auf. Im Frühjahr muss der Roggen dann nur noch mit einem flach geführten Spaten umgewendet werden. Anschließend eine Woche warten, bevor das Gemüsebeet bepflanzt wird.

Getreide hat als sogenannte Grüneinsaat für den Winter einen besonderen Vorteil: Es ist - ausgenommen Zuckermais - mit den allermeisten Gemüsearten nicht verwandt, erklärt die Gartenakademie. Daher kann Getreide jederzeit in der Fruchtfolge gesetzt werden, während verwandte Pflanzen erst wieder mit zeitlichem Abstand auf den gleichen Standort kommen dürfen. Sonst droht bei letzteren, dass zurückgebliebene Schaderreger der früheren Generation im Boden auch auf sie übergehen.

Das ist vor allem ein Problem bei Schmetterlingsblütlern wie Wicke, Lupine, Klee, Erbsen sowie Bohnen. Die auch als Leguminosen bekannten Pflanzen sind beliebte Düngerpflanzen.

(dpa)
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