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Deutsche benötigen mehr Wohnfläche als zur Jahrtausendwende

Das Wohnungsangebot ist knapp, die Mieten entsprechend hoch. Doch auch die Ansprüche jedes Einzelnen sind seit der Jahrtausendwende gestiegen. Das zeigt eine Aufstellung des Statistischen Bundesamtes.
Durchschnittlich hat jeder Einwohner eine Wohnfläche von 46,3 Quadratmetern zur Verfügung. Das sind 17,2 Prozent mehr als noch im Jahr 2000. Foto: Axel Heimken/dpa Durchschnittlich hat jeder Einwohner eine Wohnfläche von 46,3 Quadratmetern zur Verfügung. Das sind 17,2 Prozent mehr als noch im Jahr 2000. Foto: Axel Heimken/dpa
Wiesbaden. 

Die aktuelle Wohnungsnot ist zum Teil auf gestiegene Ansprüche zurückzuführen. Nach einer Aufstellung des Statistischen Bundesamtes stand im vergangenen Jahr rechnerisch jedem Einwohner eine durchschnittliche Wohnfläche von 46,3 Quadratmetern zur Verfügung.

Das sind 6,8 Quadratmeter oder 17,2 Prozent mehr als im Jahr 2000. Die absolute Zahl der Wohnungen in Deutschland ist im selben Zeitraum um 7,5 Prozent auf 41,25 Millionen gewachsen, wie das Amt weiter berichtete.

Wohnheime sind dabei nicht berücksichtigt. 1000 Einwohner mussten sich demnach im vergangenen Jahr 502 Wohnungen teilen. Im Jahr 2000 waren es erst 467 Wohnungen, die zudem im Schnitt kleiner waren.

(dpa)
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