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Weichmacher vermeiden: Duschvorhänge aus wasserdichtem PEVA kaufen

Sie sehen schön aus, sind aber bedenklich: Duschvorhänge aus PVC gibt es in vielen Farben und Designs. Sie sind beliebte Hingucker im Bad. Doch sowohl aus gesundheiticher als auch aus ökologischer Sicht sind sie nicht zu empfehlen.
Beim Duschen sollte man auf PVC-Vorhänge verzichten. Die darin enthaltenen Weichmacher können sich herauslösen. Foto: Patrick Pleul/dpa Beim Duschen sollte man auf PVC-Vorhänge verzichten. Die darin enthaltenen Weichmacher können sich herauslösen.
Berlin. 

In Duschvorhängen aus PVC können sich gesundheitlich bedenkliche Weichmacher befinden. Daher rät der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Berlin, besser wasserdichtes Polyethylen-Vinylacetat (PEVA) oder Polyester zu wählen.

Weichmacher bewirken etwa, dass steife Stoffe geschmeidig werden. Sie können jedoch aus dem Material austreten.

Andere Alternativen zu den PVC-Vorhängen sind Duschkabinen aus Glas oder Duschvorhänge aus Baumwolle.

Picknickgeschirr nur mit PE- oder PP-Kennzeichnung

Plastikbecher aus hartem Plastik für das Picknick oder Grillen im Park sollten aus Polyethylen oder Polypropylen sein. Darin sind keine schädlichen Weichmacher enthalten, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärt. Gegenstände aus diesen Stoffen tragen eine Kennzeichnung mit PE für das Polyethylen oder PP für das Polypropylen. Einige Weichmacher stehen zum Beispiel in Verdacht, fortpflanzungsgefährdend zu sein. Die Verbraucherschützer raten, der Umwelt zuliebe wiederverwendbare Becher Einwegprodukten vorzuziehen.

(dpa)
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