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Echte Vliestapete bildet beim Abreißen faserige Kante

Praktisch in der Anwendung ist die Vliestapete. Für ihre Verwendung muss nur die Wand eingekleistert werden, die Tapete selbst hingegen nicht. Das spart Zeit und Nerven. Doch nicht alle Produkte halten, was sie versprechen.
Ob es sich um eine Vliestapete handelt, können Verbraucher mit der Reißprobe ermitteln. Foto: Bodo Marks/dpa Ob es sich um eine Vliestapete handelt, können Verbraucher mit der Reißprobe ermitteln.

Köln (dpa/tmn) - Nicht jede vermeintliche Vliestapete ist wirklich eine. Mitunter finden sich im Handel angebliche Vlies-Produkte, die eigentlich keine sind. Ihr Trägermaterial besteht aus Papier, und sie müssen im Gegensatz zu richtigen Vliestapeten mit Kleister bestrichen werden.

Dies erfordert eine Einwirkzeit. Bei Wandbekleidungen auf Vliesbasis reicht es dagegen aus, die Wand einzukleistern, eine Einwirkzeit ist nicht nötig. Der Heimwerker kann das mit der Reißprobe überprüfen, erklären die Experten des Branchenheftes „baumarktwissen” (Ausgabe 2/2017). Eine echte Vliestapete bildet beim Abreißen eine faserige Kante, Papiertapeten hingegen eher zackige Ränder.

(dpa)
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