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Eine Hacke hilft: Samenunkräuter zerstören

Vogelmiere, Wegerich, Wolfsmilch: Das sind Samenunkräuter. Sie lassen sich im Garten relativ leicht bekämpfen. Anders steht es mit Hahnenfuß, Ampfer oder Brennnessel.
Brennnesseln enthalten wertvolles Eisen, das die Blutbildung unterstützt, sowie die Vitamine A und C. Foto: Inga Kjer Brennnesseln enthalten wertvolles Eisen, das die Blutbildung unterstützt, sowie die Vitamine A und C. Foto: Inga Kjer
Dessau-Roßlau. 

Ein Rezept gegen Unkräuter ist das Hacken des Bodens - allerdings nur bei bestimmten Pflanzen. So lassen sich Samenunkräuter durch regelmäßiges Hacken schwächen oder sogar zerstören, erklärt das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau.

Vor allem gilt es bei diesen Pflanzen, die Blüte und damit Samenproduktion zu verhindern. Beispiele für Samenunkräuter sind die Vogelmiere, Wegerich, Wolfsmilch und Weißer Gänsefuß.

Wer aber Wurzelunkräuter mit der Hacke angeht, kann dafür sorgen, dass sich diese Unkräuter noch mehr verbreiten. Denn aus jedem Teilstück, das das Gartengerät im Boden verteilt, kann eine neue Pflanze werden. Daher hier besser mit einer Grabegabel oder einem Unkrautstecher die gesamte Pflanze aus der Erde holen. Bei schweren Lehmböden raten die Experten, das Unkraut zu entfernen, wenn die Erde leicht feucht ist. Dann sitzen die Wurzeln nicht so fest. Beispiele für Wurzelunkräuter sind der Kriechende Hahnenfuß, Ampfer, Weiß-Klee und Brennnessel.

(dpa)
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