Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Erste Hilfe für Zimmerpflanzen

Die Urlaubsvertretung hatte einfach keinen grünen Daumen: Die Pflanzen auf Balkon und Terrasse haben während des Sommerurlaubs ganz schön gelitten – und sehen nun auch so aus. Was tun?

Oftmals sind die Beet- und Balkonpflanzen noch zu retten und blühen mit guter Pflege wieder unermüdlich bis zum Frost. Der Zentralverband Gartenbau verrät Kniffs und Tricks:

Die Symptome: Gelbe Blätter, wenige und vertrocknete Blüten oder gar ein schlappes Aussehen machen Sofortmaßnahmen nötig.

Die Diagnose: Es kann sein, dass die Pflanzen zu wenig Wasser bekommen haben, also vertrocknet sind, oder in zu viel Wasser standen. In beiden Fällen sehen die Pflanzen welk aus.

Die Behandlung: Längere Trockenheit bedeutet Stress für die Pflanzen, jetzt sollten sie vorsichtig mehrmals gegossen werden, damit der Wurzelballen und das Substrat wieder feucht werden und sich die oberirdischen Pflanzenteile erholen können. Ratsam ist es, die Erdoberfläche etwas zu lockern, damit das Gießwasser besser von den Wurzeln aufgenommen werden kann. Pflanzen im Topf oder in Hängeampeln können in einen Eimer mit Wasser gestellt werden. Wenn sich keine Luftbläschen mehr bilden, ist das Substrat feucht genug.

Hatten es die Pflanzen längere Zeit zu nass, sollte das überschüssige Gießwasser erstmal abgegossen werden. Das Substrat muss nun gut abtrocknen, bevor erst nach ein paar Tagen erneut gegossen wird.

Alle gelben und welken Blätter sowie stark befallene Stiele schneidet der Hobbygärtner ab. Oft ist es ratsam, die Pflanze auf ein bis zwei Drittel einzukürzen. Dann hat die Pflanze die Chance, wieder neu auszutreiben. Auch Samenansätze sollten entfernt werden, das fördert neue Blüten. Wichtig ist zudem eine Kontrolle auf Schädlinge und Krankheiten.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Haus & Garten

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse