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Frühjahrsputz geht auch ohne Chemiekeule

Wie wäre es mal mit einem Öko-Frühjahrsputz? Der schont die Umwelt und den Geldbeutel. Und geht nicht zu Lasten der Gesundheit. Was man dafür braucht? Nur vier Mittel, die kombiniert „echte Wunderwaffen” sind.
Wasser mit etwas Natron macht Fenster wieder sauber. Foto: Jens Kalaene/dpa Wasser mit etwas Natron macht Fenster wieder sauber. Foto: Jens Kalaene/dpa
Hamburg. 

Die Wohnung beim Frühjahrsputz auf Hochglanz bringen? „Das geht auch ohne aggressive Chemikalien”, sagt Susanne Woelk von der Aktion Das sichere Haus (DSH) in Hamburg.

Die herkömmlichen Reinigungsmittel könnten nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Menschen schaden. „Sie können Allergien, Atemwegsbeschweren oder Ekzeme verursachen”, erklärt die Expertin.

Sie rät zu umwelt- und hautfreundlicheren Alternativen : Essig, Zitronensäure, Natron und Waschsoda würden schon für die Reinigung des gesamten Haushalts reichen, sagt Woelk. In Kombination seien sie „echte Wunderwaffen” und günstiger als Standardprodukte.

Essig wirkt demnach gegen Kalk. Ähnlich ist auch Zitronensäure einsetzbar - sie ist aber geruchsneutraler. Wasser gemischt mit Natron in einer Sprühflasche sorgt für saubere Fenster oder Kühlschränke. Alle drei Mittel in Wasser verdünnt, sind für die Reinigung von säurebeständigen Böden und Arbeitsflächen geeignet.

Waschsoda in Kombination mit Wasser ist laut Woelk ein Fett-Killer. Möbel könne man mit selbsthergestellter Politur aus Essig und Öl pflegen. „Doch auch beim Öko-Frühjahrsputz dürfen die Handschuhe nicht fehlen”, betont Woelk. Denn Essig, Zitronensäure und Co. könnten die Haut reizen.

(dpa)
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