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Gärten mit vielen Gräsern nach der 70/30-Regel bepflanzen

Gräser kommen besonders im Herbst zur Geltung. Wer ruhige ausgeglichene Gartenbilder mag, kann den Schwerpunkt bei der Bepflanzung auf verschiedene Gräser setzen.
Werden Gräser wie das wie das Chinaschilf (Miscanthus sinensis 'Silberfeder') richtig im Garten angeordnet, füllen sie im Herbst schön die Lücken in Beeten. Foto: Jens Schierenbeck Werden Gräser wie das wie das Chinaschilf (Miscanthus sinensis 'Silberfeder') richtig im Garten angeordnet, füllen sie im Herbst schön die Lücken in Beeten.
Bad Honnef. 

Hobbygärtner mit Vorliebe für Gräser sollten die 70/30-Regel anwenden. 70 Prozent des Gartens werden mit verschiedenen Gräsern bepflanzt, empfiehlt der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) in Bad Honnef bei Bonn.

Auf 30 Prozent der gestalteten Fläche wachsen am besten Pflanzen mit farbenfrohen Blüten. Diese Mischung hat einen großen Vorteil: Da Stauden sich nach ihrer Blüte in den Boden zurückziehen, entstehen oft Lücken im Beet. Bei einem hohen Anteil Gräser fallen diese Lücken kaum auf.

Die Gräser lassen sich gut in zwei Weisen gestalten: Pflanzen einer Art oder der gleichen Wuchsform werden gruppenweise angeordnet und mit anderen Gruppen kombiniert.

Oder der Hobbygärtner mischt verschiedene Gräser mit Stauden oder Gehölzen, was wie eine Pflanzgruppe in der Natur wirkt. Besonders dynamisch gelinge diese Gestaltungsform laut dem Verband, wenn die Gräser verschiedene Wuchsformen haben.

(dpa)
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