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Garten-Amarant ab April aussäen

Amarant kennen viele heute als kleine Körner im Müsli. Das Anden-Gewächs, das auch „Fuchsschwanz” genannt wird, lässt sich aber auch ohne großen Aufwand prima im eigenen Garten anpflanzen.
Der Garten-Amaranth wird auch Fuchsschwanz genannt und sieht nicht nur dekorativ aus, sondern hat auch schmackhafte Samen. Foto: Marion Nickig/dpa Der Garten-Amaranth wird auch Fuchsschwanz genannt und sieht nicht nur dekorativ aus, sondern hat auch schmackhafte Samen. Foto: Marion Nickig/dpa
Berlin. 

Im klassischen Bauerngarten war er noch häufig zu sehen, dann geriet der Garten-Amarant (Amaranthus caudatus) etwas in Vergessenheit. Aktuell feiert die vielseitige Pflanze aus Südamerika zu Recht ihr Comeback im deutschen Pflanzenmarkt.

Der Garten-Amarant sieht nicht nur gut aus, seine Samen lassen sich auch ähnlich wie Getreide in der Küche einsetzen, wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin erklärt. Die kleinen Körner verfeinern mit ihrem nussigen Geschmack zum Beispiel Müsli und Gebäck. Sie enthalten viel wertvolles Eiweiß.

Ausgesät wird der Garten-Amarant, oft auch Garten-Fuchsschwanz genannt, von Anfang April bis Juni. Als Pflanze des Anden-Hochlandes ist er äußerst genügsam und stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Daher sät er sich in der Folge auch oft von selbst aus. Lediglich genug Sonne ist für die schmucke Pflanze mit langen, purpurroten Blütenständen lebensnotwendig.

Ein Tipp des BDG: Nicht nur die kleinen Körner sind essbar, sondern auch die jungen Blätter des Amarant. Sie können wie Spinat zubereitet werden.

(dpa)
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