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„Gemüse der Jahre 2017/18”: Steckrüben ab Mitte Mai aussäen

Die Steckrübe gehört zu den wiederentdeckten Gemüsesorten und wurde jetzt sogar zum „Gemüse der Jahre 2017/18” gewählt. Ein Grund, dieses Wintergemüse vielleicht einmal im eigenen Garten anzubauen.
Die Steckrübe wird im Winter gegessen und im Frühjahr gesät. Foto: Holger Hollemann/dpa Die Steckrübe wird im Winter gegessen und im Frühjahr gesät. Foto: Holger Hollemann/dpa
Fulda. 

Die Steckrübe ist ein Essen für den Winter - gesät wird sie aber im Frühjahr. Zwischen Mitte Mai und Mitte Juni sollten die Samen in die Erde kommen.

Das rät der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) in Fulda. Er hat die Steckrübe zum „ Gemüse der Jahre 2017/18 ” gewählt. Und so gehen Hobbygärtner beim Säen vor:

Standort: Die Steckrübe kommt möglichst in einen humushaltigen und lehmigen Boden. Ist der Boden im eigenen Garten zu leicht, sollte man verstärkt gießen und düngen. Für den Balkon eignet sich die Steckrübe nicht, denn sie braucht zu viel Platz und ist hitzeempfindlich.

Aussat: Die VEN-Experten raten, auf einer Fläche von 30 bis 40 Zentimeter mal 40 Zentimeter vier bis fünf Samenkörner in die Erde zu geben. Davon bleibt die kräftigste unter den heranwachsenden Pflanzen stehen, der Rest wird entfernt.

Schädlinge: Die Kohlhernie ist ein Problem. Dem Befall kann jedoch mit wechselnden Standorten in den Folgejahren vorgebeugt werden.

Ernte: Die Haupternte findet im Oktober statt. Zwar können die Früchte länger im Beet bleiben, sie sollten aber bei stärkerem Frost und spätestens vor Weihnachten aus dem Boden geholt werden. Denn die Rübe ist nur mäßig frosthart.

(dpa)
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