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Hacke statt Chemiekeule: Unkraut im Garten bekämpfen

Naturschutz-Experten raten Gärtnern dazu, immer wieder zur Hacke zu greifen, um lästigen Wildwuchs in Schach zu halten. Pestizide sind sowohl für den Menschen, als auch für das umliegende Ökosystem eine Gefahr.
Jeder Hobby-Gärtner muss sich mit lästigem Unkraut auseinandersetzen. Wer allerdings zur chemischen Bekämpfung greift, gefährdet die Umwelt. Foto: Sebastian Willnow/dpa Jeder Hobby-Gärtner muss sich mit lästigem Unkraut auseinandersetzen. Wer allerdings zur chemischen Bekämpfung greift, gefährdet die Umwelt. Foto: Sebastian Willnow/dpa
Berlin. 

Gartenbesitzer sollten auf Pestizide möglichst verzichten, rät Till-David Schade vom Naturschutzbund Deutschland. Das gilt nicht nur für das Unkraut-Vernichtungsmittel Glyphosat , das im Verdacht steht, Krebs zu erregen.

Pestizide können auch nahegelegene Gewässer verschmutzen, sind giftig für Fische oder Algen und vertreiben nützliche Insekten aus dem Garten. Unkraut kann sich nicht so leicht ausbreiten, wenn Hobby-Gärtner regelmäßig den Boden hacken oder Bodendecker pflanzen.

Schade empfiehlt Pflanzen wie die Große Braunelle oder das Gewöhnliche Leberblümchen. Wer an den Standort angepasste, heimische Pflanzen im Garten hat, habe es generell leichter. Sie brauchen weniger Pflege und sind robuster gegen Schädlinge, so der Experte.

Wer doch einmal Pestizide im Garten einsetzen muss, sollte sich vorher ausführlich informieren . Fehlanwendungen und falsche Entsorgung können mit einem hohen Bußgeld bestraft werden.

(dpa)
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